

Zur besseren Unterhaltung empfehle ich, dies nach dem Lesen von Alte Liebe in Cedarwood Beach zu lesen.
Dawson und Leo
Bonus-Epilog von Alte Liebe in Cedarwood Beach
Leo
Beim Betreten des Sets war ich aufgeregt wie ein Sechzehnjähriger beim ersten Sex.
Wobei das hier noch ein bisschen besser war. Endlich lebte ich meinen Traum. Seit ich vor vier Monaten für die Rolle des Death Knight engagiert wurde, war ich bei etlichen Besprechungen, Anproben und Probeaufnahmen gewesen, aber in voller Montur in der beeindruckenden Filmstadt zu stehen, war episch.
Die Crew und der Regisseur drehten ihre Köpfe in meine Richtung und prompt fühlte ich mich unwohl. Obwohl ich es gewohnt war, im Rampenlicht zu stehen, machte es mich nervös, es als Schauspieler zu tun. Ich kam mir wie ein Hochstapler vor.
Was, wenn sich nach dem Dreh einiger Szenen herausstellte, dass ich nicht der Richtige für die Rolle war? Was, wenn ich mich als Flop herausstellte und die Produktionsfirma die Rolle neu besetzen musste?
Ich blickte mich im Studio um, betrachtete die herumstehenden Leute, straffte die Schultern und sprach mir selbst Mut zu. Dass ich aufgrund der Vorbereitung auf die Rolle einige Kilos an Muskelmasse zugelegt hatte, half mir ein wenig, mein Selbstvertrauen zu stärken, ebenso wie das auf den Leib geschneiderte Neoprenkostüm mit den Ledergurten.
Der Druck, gut zu sein und den Produzenten zu beweisen, dass sie die richtige Wahl getroffen hatten, brachte mich ins Schwitzen. Ein Schweißfilm bedeckte meinen Rücken, meine Atmung ging unregelmäßig und meine Finger kribbelten vor Nervosität.
Nach der monatelangen Vorbereitung sollte man eigentlich davon ausgehen, dass ich bereit sei, mich der Herausforderung zu stellen und den Verantwortlichen meinen Wert zu beweisen. Stattdessen fühlte ich mich wie Leo Karras, der alkoholabhängige Bad Boy von One Shot.
Gerade als ich einen Rückzieher machen und mich in meinem Wohnwagen verkriechen wollte, traf mein Blick auf Dawsons blaue Augen und meine Anspannung ließ nach. Da war er, mein Mann, mein Freund, mein Seelenverwandter, der mir immer unterstützend zur Seite stand. Dass er heute hier war, gab mir Kraft. Seine Liebe und Unterstützung bedeuteten mir unendlich viel. Ich konnte mir nicht vorstellen, jemals wieder ohne ihn zu leben.
Dawson begann zu klatschen, und der Rest der Crew – die Statisten und die Darsteller – folgten seinem Beispiel. Die Energie im Studio war jetzt wärmer und einladender als vorhin, bei meinem Eintreten.
Ich grinste Dawson an, doch er zuckte nur mit den Schultern und klatschte weiter.
„Okay, alle zusammen. Nehmt eure Positionen ein“, rief der Regisseur in sein Megafon, als der Applaus verebbte.
Und das tat ich, denn ich war bereit. Bereit, mich meiner Angst zu stellen, um meinen Traum zu verwirklichen.
Als wir endlich eine Pause einlegten, war es weit nach der üblichen Mittagessenszeit. Das Drehen war anstrengend gewesen, und mein Magen knurrte lautstark. Es war seltsam, als Erster einen Teller mit Essen in die Hand gedrückt zu bekommen. Eigentlich sollte ich mich unter die Leute mischen und Kontakte knüpfen, doch da für den Dreh zwölf Wochen eingeplant waren, musste ich nicht unbedingt jetzt damit anfangen. Daher beschloss ich, im Wohnwagen zu essen, um ein wenig Ruhe zu haben.
Gerade als ich die Gabel zum Mund führte, klopfte es an der Tür und ohne jeden Zweifel wusste ich, dass es Dawson war – mein Mann, mein Seelenpartner, mein Ein und Alles.
Er trat ein, das blonde Haar zur Seite gestylt und mit dem für ihn typischen umwerfenden Lächeln, das er nur für mich reservierte, auf den Lippen.
„Versteckst du dich vor mir?“, fragte er.
„Natürlich nicht. Ich verstecke mich vor allen anderen, aber nicht vor dir.“ Ich umarmte ihn.
„Gut“, antwortete er, und ich spürte den Atem meines Mannes in meinem Nacken, der mir die Haare zu Berge stehen ließ. „Du bist so verdammt sexy in diesem Kostüm. Können wir es mit nach Hause nehmen?“
Mein Schwanz begann sich zu regen.
„Ich weiß nicht so recht. Bei der Anprobe war es nicht mal erlaubt, Fotos davon zu machen. Warum? Was schwebt dir denn vor?“
Ich wusste verdammt gut, was ihm vorschwebte, aber ich wollte, dass er es laut aussprach.
Ohne die Umarmung zu lösen, fuhr er mit den Händen meinen Rücken entlang, bis zu meinem Hintern.
„Mmmh, lass mich überlegen …“, brummte er, „… wie wäre es mit etwas sehr Unanständigem?“
Ich drückte ihn fester an mich und strich über seine Schulterblätter.
„Unanständige Sachen können wir auch hier drinnen machen“, erwiderte ich.
Dawson umfasste meinen Hintern und hob mich hoch. Ich schlang meine Beine um seine Hüften und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen.
Mein Schwanz pochte in meinem Kostüm und Dawsons Erektion drückte gegen meine Eier.
„Baby, hör auf. Oder ich komme in meiner Hose“, murmelte er, als ich anfing, mich an seinem Schwanz zu reiben.
„Wie wäre es, wenn du stattdessen in mir kommst?“, raunte ich ihm heiser ins Ohr.
Er zog den Kopf ein Stück zurück und sah mich mit lustverhangenem Blick an. Ich biss mir auf die Lippe.
„Geht das denn in Ordnung?“
„Ich wusste nicht, dass wir eine Erlaubnis zum Vögeln brauchen“, antwortete ich.
„Aber du trägst dein Kostüm.“
Ich löste mich von ihm, packte ihn am T-Shirt und zog ihn zur Couch.
„Solange wir aufpassen, dass wir es nicht einsauen, sehe ich kein Problem, warum wir nicht ficken können.“
Er half mir, den Reißverschluss der Hose zu öffnen, der unter Lederflicken versteckt war, und entblößte meinen Hintern.
Ich ging auf alle viere und er leckte mein Loch, während ich mir nur mit Mühe das Stöhnen verkniff, das in meiner Kehle hochstieg. Seine Zunge zwängte sich durch den Schließmuskel und benetzte mein Inneres mit seinem warmen Speichel. Mein Schwanz pulsierte und bettelte um Aufmerksamkeit.
Und oh Mann, Dawson lief zu Hochform auf. Abwechselnd saugte er an meinem Schwanz und züngelte mein Loch, bis ich kurz davorstand zu kommen und ihn keuchend bat aufzuhören.
Mein Mann knöpfte seine Jeans auf, schob sie über seinen Hintern, schmierte seine harte Länge mit Spucke ein, presste die Eichel gegen die Rosette und drang in mich ein. Zielsicher rieb sein Schwanz über meine Prostata. Ich atmete tief ein und sofort war Dawsons Mund auf meinem.
Er steigerte den Rhythmus, während seine Hände fieberhaft über meinen Körper glitten.
„Verdammt, du siehst verdammt heiß aus in diesem Kostüm. Ich könnte dich bis in alle Ewigkeit ficken“, knurrte er und stieß immer schneller und fester in mich. Ich biss mir auf die Lippe, um zu verhindern, dass ich meine Lust herausschrie und das ganze Set uns hörte.
„Und genau das werden wir tun“, raunte ich zwischen zwei Stößen.
Er gab mir einem tiefen, verlangenden Kuss. Sein Unterleib ruckte mit einer Heftigkeit vor und zurück, die mich ohne seine feste Umarmung aus dem Gleichgewicht gebracht hätte.
„Du gehörst mir. Nur mir“, keuchte er, die Stimme gedämpft durch unseren Kuss.
„Das tue ich, Baby. Nur dir … Für immer, mein geliebter Star.“ Dawson schrie auf, erstarrte und spritzte sein heißes Sperma in meine enge Passage.
Kraftlos sackte er auf mir zusammen. Ich küsste und streichelte jede Stelle seines Körpers, die ich erreichen konnte. Eine Weile blieben wir einfach so liegen. Als er wieder bei Kräften war, richtete er sich auf, zog sich aus mir zurück, beugte sich hinunter und stülpte die Lippen über meine Eichel.
„Was machst du da?“
„Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich dich mit einem Ständer zurück ans Set lasse, damit dir jeder auf den Schwanz glotzt“, antwortete er und machte sich an die Arbeit.
Ich lachte auf. Doch rasch verwandelte sich mein Lachen in ein Keuchen, das unmittelbar in ein Zischen überging.
Das hier war der Inbegriff purer Glückseligkeit. Ich fragte mich, womit ich so viel Glück verdient hatte, nicht nur die beste Schauspielrolle der Welt bekommen, sondern auch den Mann gefunden zu haben, der die Liebe meines Lebens war und mich jeden Tag aufs Neue verwöhnte und wertschätzte. Genauso wie ich ihn.
Auch wenn wie beide einen langen, steinigen Weg zurücklegen mussten, um eine zweite Chance auf die Liebe zu bekommen, war jeder einzelne beschwerliche Schritt die Mühe wert gewesen.
Ich umfasste sein Kinn, damit er aufhörte, mir einen zu blasen, und mich stattdessen ansah. Mir gefiel der Anblick, wenn er sich nach meinem Schwanz verzehrte. Ich würde nie müde werden, ihn anzuschauen oder aufhören, seine Hingabe zu schätzen.
„Was?“, fragte er wie ein Kind, dem man den Lutscher weggenommen hatte.
„Ich liebe dich.“
Wie konnte ich nur so viel Glück haben, diesen Mann zweimal zu finden und ein gemeinsames Leben mit ihm aufzubauen? Hätte mir jemand vor einem Jahr den heutigen Tag vorausgesagt, wäre ich in schallendes Gelächter ausgebrochen, hätte ihm den Vogel gezeigt und gesagt, er solle sich verpissen.
Aber ich hatte nicht nur Dawson und mit ihm die große Liebe gefunden, sondern ich hatte auch meine Familie zurückbekommen. Und genau jetzt, in diesem Augenblick, war ich glücklich wie nie zuvor und wusste, dass alle zukünftigen Momente meines Lebens wie dieser sein würden.
„Ich liebe dich auch.“ Er lächelte mich schelmisch an. „Kann ich jetzt bitte weitermachen und dir einen blasen?“
„Da du so nett gefragt hast …“ Ich lachte und er machte sich wieder über meinen Schwanz her.
Es dauerte nicht lange, bis ich kam und er jeden einzelnen Tropfen schluckte.
„Ich kann es kaum erwarten, das morgen wieder zu tun“, sagte er glucksend, stand auf und gab mir einen langen Kuss.
„Gewöhn dich bloß nicht zu sehr daran, Mister. Ich möchte schließlich nicht den Eindruck vermitteln, dass ich unersättlich bin“, erwiderte ich, umfasste sein Gesicht und schob meine Zunge in seinen Mund.
„Das ... habe ich aber anders in Erinnerung. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, hast du mir versprochen, sehr unersättlich zu sein“, sagte er und machte ein trauriges Gesicht.
„Gott, ich liebe dich so sehr und für dich bin ich gerne jederzeit unersättlich.“
Denn wie konnte ich zu diesem unglaublichen Kerl Nein sagen?
„Ich bin der glücklichste Mann auf der ganzen Welt“, erwiderte er. „Ich habe den sexysten, schärfsten, süßesten Mann im ganzen Universum. Ich werde nie aufhören, dich zu lieben, Baby. Niemals.“
Mein Herz machte einen freudigen Hüpfer. Ich gab ihm einen sanften Kuss auf die Nase und atmete tief ein, um meinen Herzschlag zu beruhigen.
Das Schicksal hatte es gut mit uns gemeint, denn am Ende hatten wir doch noch unser Happy End bekommen.